13. August 2009
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Amateurspocht, Bundesliga, England, Kurioses, News | Mit Tag(s) versehen: 1492, schwul, Homosexualität, lesbisch, Romario, America, Rentner, Cambridge Udt, Herz, Herzensangelegenheit, Simak, Hannover 96 |
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Verfasst von stadioncheck
4. August 2009
Nachdem in den vergangenen Jahren Hochkaräter wie Chelsea, Aston Villa oder Portsmouth Modifikationen an ihren alten oder gar komplett neue Vereinswappen vorgestellt haben, wurden in der aktuellen Sommerpause etwas weniger prominente Clubs aktiv. Doch auch diese kreativen Ergüsse verdienen selbstverständlich besondere Beachtung:
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Eher moderat kommen die Änderungen am erst zwei Jahre alten Signet von Derby County daher. Das protzige Gold passt augenscheinlich nicht mehr zum Selbstverständnis des Zweitligisten aus den Midlands. Bis zum nächsten Aufstieg?
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Altbacken, langweilig und wenig innovativ – doch das das alte NCFC-Logo mit dem offensichtlich aus einer Clipart-Sammlung stammenden Fußball war auch nicht besser. Dass Neo-Trainer „Horny Sven“ Göran Eriksson beim Gestaltungsprozess seine flinken Finger mit im Spiel hatte, ist aber nur ein übles Grücht.
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In Luton muss man sich immer noch von einer apodiktischen Bestrafung der Football League und den damit verbunden Folgen erholen. Rekordverdächtige 30 Punkte wurden den Hatters in der Vorsaison abgezogen, der Abstieg aus dem „League“ genannten Profifußball war so natürlich nicht zu verhindern.
Doch jedem Anfang wohnt bekanntlich auch ein gewisser Zauber inne, und was würde dem Neustart in der fünftklassigen Conference besser zu Gesicht stehen, als ein aufgefrischtes Vereinswappen? Klarer und moderner wirkt es, was vor allem der Typographie geschuldet ist. Böse Anhänger-Zungen behaupten allerdings, dass die orangefarbenen Flächen im Zentrum vom neuen Hauptsponsor aus der Gilde der Billigflieger diktiert wurde.
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England, Heraldik | Mit Tag(s) versehen: 30 Punkte, Branding, Championship, Conference, Derby, Derby County, Design, England, Gestaltung, kreativ, League Two, Logo, Luton, Luton Town, Markenzeichen, Midlands, Nottingham, Notts County, Re-Design, Redesign, Relaunch, Signet, Wappen |
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Verfasst von stadioncheck
25. Januar 2009
Tolle Sache, wenn ein Erotiksender gleich zwei Spiele im FA-Cup live überträgt. Noch besser, wenn der Everybody-gutfind-Club Liverpool nicht über ein 1:1 gegen den Stadtrivalen Everton hinauskommt. Für das Highlight des 208. Merseyside-Derby sorgte allerdings nicht etwa einer der Stars auf dem Rasen, sondern der Kommentator (Name erfolgreich verdrängt) des DSF. Mit sicherem Gespür für den ganz feinen Wortwitz schwadronierte dieser munter über Martin Škrteľ, Abwehrspieler in Diensten der Reds. Immerhin weiss ich nun, dass der komplizierte Nachname des Slowaken fast ausschließlich aus „Kosmonauten“ besteht.
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England, Kurioses, TV | Mit Tag(s) versehen: Buchstabensuppe, DSF, England, FA-Cup, Kosmonauten, Slowakei, Škrteľ |
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Verfasst von stadioncheck
11. Januar 2009
Teil 1
Die zweite Etappe unserer Reise in die Welt der Maskottchen führt uns nach good old England.
6. Birmingham City

Die eher unspektakuläre Hundefigur „Beau Brummie“ löste 1997 eine blaue Nase (!) als Glücksbringer der Blues ab.
7. Blackburn Rovers

Ein blau-weißer Löwe mit pumucklroter Mähne – das kann eigentlich nur bescheuert aussehen? Stimmt.
8. Derby County

Konsequentes Corporate Design in Derby.
Spitzname des Vereins: The Rams („Die Schafböcke“)
Im Wappen: Ein Schafbock
Das Maskottchen: Ein …
9. Bolton Wanderers

Unbestätigten Gerüchten zufolge haben die Wanderers Goleo aus dem Maskottchen-Ruhestand reaktiviert und ihm endlich eine Hose verpasst.
10. Eastbourne Borough

Beim Fünftligisten von der Südküste versucht eine Eule mit Uni-Abschluss den vermeintlichen Proletensport intellektuell zu unterwandern. „Ollie the Owl“ würde daher auch ganz gut zum SC Freiburg passen.
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5 ist Trümpf, England, Maskottchen | Mit Tag(s) versehen: England, Mascot, Maskottchen, weird |
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Verfasst von stadioncheck
6. Januar 2009
Wohin vergibt der DFB sein offizielles Fußballmuseum? Diese Frage bewegt bereits seit Monaten die Fans in der Region. Nach dem Ausscheiden von Köln und Oberhausen sind nur noch zwei Kandidaten übrig geblieben: Gelsenkirchen und eine andere Großstadt im Ruhrgebiet. Ende Januar wollen die mächtigen alten Männer in Frankfurt (angeblich) endlich eine Entscheidung treffen. Es bleibt also noch ein wenig Zeit, um den Blick gen Insel zu richten, wo der älteste Fußballverband der Welt eine vergleichbare Einrichtung betreibt:

Die Saison 1888/89 sollte zur erfolgreichsten überhaupt in der wechselhaften Geschichte des Preston North End FC werden. Die allererste Austragung der englischen Fußballmeisterschaft konnte das fortan „The Invincibles“ genannte Team ungeschlagen für sich entscheiden, den FA-Cup sicherten sich die „Unbesiegbaren“ ohne einen einzigen Gegentreffer. Den Cup musste der erste Double-Gewinner zwölf Monate später zwar den Blackburn Rovers überlassen, den Meistertitel konnte die legendäre Truppe aber verteidigen. Danach gewann PNE die Trophäe allerdings nie wieder. Seit über 118 Jahren warten „The Lilywhites“ nun also schon auf den Titel – da soll noch mal jemand über Schalke oder Newcastle lästern.
Der Ruhm dieser frühen Erfolge ist dementsprechend ein wenig verblasst. Der 1881 gegründete Verein hat Jahrzehnte des sportlichen Siechtums hinter sich und schrammte in den 80ern nur knapp am Verlust des Profistatus vorbei. Pünktlich zum Jahrtausendwechsel erlebte PNE allerdings so etwas wie eine kleine Renaissance und die damit verbundene Rückkehr auf die englische Fußball-Landkarte. Als souveräner Meister gelang nach beinahe 20 Spielzeiten der Wiederaufstieg in die zweite Liga, in der sich der Club inzwischen etabliert hat.
Die Football Association hingegen hatte ihren ersten Titelträger offensichtlich nie vergessen. Nicht etwa London, Manchester oder Liverpool, sondern die vergleichsweise kleine Universitätsstadt in der Grafschaft Lancashire wurde als idealer Standort für das nationale Fußballmuseum auserkoren. Und so beherbergt Prestons von 1996 bis 2008 komplett umgebautes Stadion „Deepdale“ seit Februar 2001 die vielleicht beeindruckendste Ansammlung an Fußballdevotionalien überhaupt.
Explizit auf die verschiedenen Exponate einzugehen, würde hier jetzt sicherlich den Rahmen sprengen. Empfehlenswert ist vor allem der Streifzug durch das „First Half“ genannte Erdgeschoss, welches hauptsächlich den Anfängen des Spiels gewidmet ist. Darüber hinaus huldigt die Dauerausstellung „The English Football Hall of Fame“ einer erlesenen Auswahl ehemaliger Spieler und Manager. Eine Etage höher laden interaktive Stationen zum Mitmachen ein. Eine kleine Aussichtsplattform erlaubt außerdem einen tollen Einblick in das Innere der traditionsreichen Spielstätte:

Alan Kelly Stand, eine der Hintertortribünen
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, ganz egal ob zufällig in der Gegend oder ganz bewußt dem runden Leder auf der Insel hinterherjagend. Darüber hinaus ist der Eintritt – es geschehen noch Zeichen und Wunder in der Heimat von Nepp und Abzocke – kostenlos. Bitte nachmachen, lieber DFB.
Und jetzt: Daumen drücken für die Fußballhauptstadt im Pott!
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England, Gelsenkirchen, Porträts | Mit Tag(s) versehen: Berger Feld, Deepdale, DFB, England, FA, Gelsenkirchen, Museum, National Football Museum, Preston |
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Verfasst von stadioncheck
31. Dezember 2008
Zum Abschluss eines ereignisreichen (Fußball-)Jahres gibt es noch eine nette Geschichte von der Insel zu erzählen:
Der Darlington FC ist ein chronisch erfolgloser Viertligist aus dem Nordosten Englands. Das muss sich ändern, dachte sich Anfang des Jahrtausends wohl der damalige Chairman George Reynolds. Und was macht ein ambitionierter Vereinsboss in so einer Situation? Richtig, er plant den Bau eines neuen Stadions auf der grünen Wiese. Klotzen statt kleckern lautete offensichtlich die Devise des mittlerweile 71-jährigen Geschäftsmannes, dem ein ausnehmend halbseidener Ruf vorauseilt. Statt, wie üblich auf diesem sportlichen Level, 8 000 – 12 000 (mit der Möglichkeit einer späteren Erweiterung im Erfolgsfall) sollte das Prachtstück satte 25 500 Fans aufnehmen können.
2003 konnte die Einweihung gefeiert werden, Kostenpunkt: 20 Millionen britische Pfund. Doch damit nicht genug – auf sage und schreibe 60 000 Plätze wollte er sein Baby ausbauen, sollte der Verein erst einmal die Premier League erreicht haben. Gänzlich unbescheiden zeigte sich der kühne Visionär auch bei der Namensgebung (s. Hopp, Dietmar): „Reynolds Arena“ lautete die erste offizielle Bezeichnung des Schmuckkästchens. Immerhin 11 600 Menschen wohnten dem Eröffnungsspiel gegen die Kidderminster Harriers bei. So viele kamen danach nie wieder. Nicht einmal annähernd. Die durchschnittlichen Zuschauerzahlen seit dem Umzug lesen sich ernüchternd:
- 2003/2004: 5 022 (League Two)
- 2004/2005: 4 083 (League Two)
- 2005/2006: 4 199 (League Two)
- 2006/2007: 3 819 (League Two)
- 2007/2008: 3 818 (League Two)
Bereits im April 2004, ein Dreivierteljahr nach seiner feierlichen Eröffnung, erhielt das Stadion den neuen, äußerst originellen Namen „The New Stadium“. Was war passiert? Darlington musste im Dezember 2003 Insolvenz beantragen und nur kurze Zeit später wanderte Reynolds, mittlerweile selbst bankrott, zudem wegen Geldwäsche hinter schwedische Gardinen. Der einst gefeierte Sonnenkönig hinterließ einen Scherbenhaufen.
Zwar hat sich die Lage inzwischen stabilisiert, doch nach wie vor schweben finanzielle Probleme und eine überschaubare sportliche Perspektive wie ein Damoklesschwert über den „Quakers“. Die Spielstätte firmiert mittlerweile unter einem kryptischen Sponsorennamen, bereits der dritte in der Post-Reynolds-Ära. Der Immobilienkönig George Houghton leitet momentan die Geschicke des angeschlagenen Clubs. Und was macht ein ambitionierter Vereinsboss in so einer schwierigen Situation? Richtig, er träumt von Zusatzeinnahmen, etwa durch ein Stadionhotel, VIP-Logen oder die Vermietung von Verkaufsflächen. Um dafür Platz zu schaffen müsste lediglich eine Tribüne des Stadions abgerissen werden. Der schicke All-Seater sei sowieso zu groß. Selbst in der zweiten Liga könne Darlington keine 25 000 Zuschauer mobilisieren, gibt Houghton zu bedenken. Eine nicht besonders gewagte These, angesichts einer Kapazitätsauslastung von unter 17 % über die letzten fünf Jahre. Die Frage, woher auf einmal die Massen an VIPs und Hotelgästen zu einem erwiesenermaßen unattraktiven Provinzclub strömen sollen, ließ der Präsident allerdings offen.
Die Fans spaltet dieses Vorhaben in zwei Lager. Viele haben Bedenken, dass sich die Atmosphäre bei Heimspielen durch den Umbau drastisch verschlechtern könnte. Wobei verwaiste VIP-Logen wohl auch nicht unbedingt weniger Stimmung machen dürften als 20 000 nicht besetzte Sitzschalen.
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England, Kurioses, News, Stadien | Mit Tag(s) versehen: England, Ground, League Two, Neubau, Rückbau, Stadien, Stadion, Umbau |
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Verfasst von stadioncheck
17. Juni 2007
Eine Fanseite erhält eine Abmahnung für das Verkünden des Spielplans der neuen Saison. Lächerlich? Undenkbar? Nicht im Mutterland des Fußballs Schwachsinns.
Football DataCo Ltd is a British company that grants licenses to third parties allowing them to reproduce certain intellectual property such as fixture lists and statistics. Football DataCo is wholly owned by FA Premier League and The Football League.
Fans have 3 options…..
1) Become the clubs nominated fanzine and get a licence for the fixtures for £1 + VAT and a delivery charge to your site £104 + VAT, delivery via email!
A total of £123
2) Get authorisation from the club to use their fixtures in isolation. This would be £266+VAT plus delivery charge
A total of £435
3) Without authorisation from the club you must buy fixtures for all clubs – this is £4244+VAT for the licence and £5200+VAT for delivery
A total of nearly £12,000
Webmaster können also die Ansetzungen ihres Lieblingsclubs „kaufen“ und veröffentlichen. Im günstigsten Fall sind £ 123 (ca. 186 EUR) zu entrichten, wovon der Löwenanteil von knapp £ 122 als Versandkosten ausgewiesen ist. Versand per e-mail versteht sich. Hoffentlich liest die DFL nicht mit.
Weiter Informationen und eine Petition (auch wenn ich davon eigentlich kein großer Fan bin) zum Eintragen finden sich hier: Freethefixtures.com
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England, Kurioses | Mit Tag(s) versehen: England, Fixtures, Inselaffen, Petition, Spielpläne |
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Verfasst von stadioncheck
13. März 2007
FA Cup – 06/07
Middlesbrough FC – Manchester United FC
2:2 (1:1)
10.03.07, Riverside Stadium (Middlesbrough, England)
33.308 Zuschauer (4.000 Gäste)
Den Höhepunkt unserer kleinen England-Reise bildete dieser Knaller im FA-Cup. United präsentierte seine beste Elf inklusive Henrik Larsson und Ryan Giggs. Der Erstgenannte hatte seinen letzten Auftritt für die Red Devils und wurde daher vom phantastischen Gästeblock frenetisch gefeiert. Im Wiederholungsspiel sollte der tapfer kämpfende Aussenseiter dann keine Chance haben.

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England, vor Ort | Mit Tag(s) versehen: Boro, England, FA-Cup, Henrik Larsson, Man Utd, Manchester, Red Devils, Ryan Giggs |
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Verfasst von stadioncheck