Tanze Teamgeist mit mir

9. Februar 2010

Früher war alles besser. Zumindest schöner. Sogar so ein vermeintlich egales Ding wie ein Fußball. Die Rede ist natürlich nicht von irgendeinem, sondern von dem Fußball schlechthin. Benannt nach einem südamerikanischen Standardtanz und seit seiner Entwicklung 1978 viele Jahre der Inbegriff eines hochwertigen Spielballs.

Foto: Shine2010 (CC-Lizenz)

Der Nachbarsjunge bekam Ende der 80er einen, ein billiges Replikat aus Plastik. Änderte blöderweise nichts an meinem Neid. Im Sommer 1994 leistete sich unser Dorfverein einen „Questra“ − der offizielle Tango der Weltmeisterschaft in den US of A. Einen echten. Einen einzigen. Der musste für alle mit Bällen der Größe 5 spielenden Teams ausreichen. Und ab und zu durfte sogar die B-Jugend zum Tanz bitten.

Diesen seltenen Momenten fieberten die wenigen guten Techniker in unserer Mannschaft regelrecht entgegen. Auch für uns Torhüter waren Schüsse mit dem Tango eine wahre Wohltat. Fühlte sich einfach nach Fußball an, im krassen Gegensatz zu den bei Übungseinheiten verwendeten Eisenkugeln aka Trainingsbälle. Jene wettergegärbten Ellipsoide, von einem stadtbekannten Choleriker aka Jugendleiter bis kurz vor dem Platzen mit Druckluft befüllt, die insbesondere während der harten südbadischen Winter jeglichen Spielspaß an verstauchten Fingern abprallen ließen.

Das langsame Ende der Tango-Ära im klassischen Triaden-Design läutete die WM in Südkorea und Japan ein. Mit einer „syntaktischen Schaumschicht“ und einem bunten Asia-Look konnte der damalige Turnierball „Fevernova“ aufwarten. Die Nachfolger „Teamgeist“ (2006), „EUROPASS“ (2008) und „Jabulani“ (2010) sind bestimmt  ebenfalls qualitativ hochwertige Sportgeräte. Und vielleicht bekommen auch die heutigen Nachwuchskicker feuchte Augen beim Anblick dieser Hightech-Produkte, ich weiß es nicht.

Ganz sicher bin ich mir hingegen, dass wir damals im Leben nicht auf die Idee gekommen wären, uns über die Flugeigenschaften “unseres” Tangos zu beschweren.


Vertreibung aus dem Paradies

3. Februar 2010

Vor einigen Tagen ist mir ein Artikel auf der Online-Ausgabe der amerikanischen Tageszeitung „The Oregonian“ ins Auge gestochen. Dieser erhitzt die Gemüter der sportinteressierten Öffentlichkeit derart, dass bislang 115 zumeist sehr temperamentvolle Kommentare dazu abgegeben wurden. Es geht natürlich um Fußball. Aber gleichzeitig auch um eine Art Nationalheiligtum: Baseball.

Eine Sportart, so ur-amerikanisch wie Cadillac oder Bruce Springsteen. Eine Sportart, die durch ihr Wesen mit kurzen Aktionsphasen in Kombination mit der auch bei Fachleuten umstrittenen Designated-Hitter-Regel die jüngsten Steroid-Exzesse geradezu gefördert hat – und dessen ungeachtet bei vielen Anhängern nach wie vor ein ungeheures Gefühl von Nostalgie hervorruft. Eine Sportart, deren Publikum nach gängigen Vorurteilen die Innings genannten Spielabschnitte nur als willkommene Verdauungspausen zwischen Hot Dog und Popcorn betrachtet.

Vor allem aber ist Baseball eine Sportart, die nach über 100 Jahren professioneller Ausübung in Portland, Oregon vor dem Aus steht. Ab 2011 werden die momentan noch in der zweitklassigen USL aktiven Timbers in der Major League Soccer spielen. Der heimische PGE-Park soll bis dahin in eine reine Fußball-Arena für maximal 22.000 Zuschauer umgebaut werden. Für den derzeitigen Hauptmieter, die Triple-A-Baseballer der Portland Beavers, wird dann kein Platz mehr sein. Eine Ausweichmöglichkeit ist momentan nicht in Sicht.

Wo man sportliche Auf- und Abstiege nicht kennt, wo Teams seit jeher munter Besitzer und Standorte wechseln, ist so etwas vielleicht der natürliche sportpolitische Lauf der Dinge. Vom vermeintlichen Mädchenspiel Soccer aus dem eigenen Stadion gejagt zu werden, dürfte dennoch von vielen Bieber-Freunden als besonders demütigend empfunden werden.

Man kann diesen Vorfall nun als unbedeutende Provinzposse ansehen. Oder anerkennen, dass “The Beautiful Game” in den Staaten auf dem Vormarsch ist. Abzuwarten bleibt in jedem Falle, ob das globale Phänomen Fußball tatsächlich – wie viele vermuten – das nächste große Ding im US-Sport darstellen wird. Die Kapazitäten sämtlicher für die MLS neu erbauten Spielstätten haben jedenfalls nach deutschen Maßstäben eher Zweitligaformat.

Es sollte zudem nicht vergessen werden, dass selbst noch halbwegs im Saft stehende Weltstars wie Pele und The Kaiser trotz anfänglichem Hype das vollständige Abebben der ersten Welle des Profifußballs in Nordamerika nicht verhindern konnten. Die Portland Timbers können sich auf dem Vereins Franchise-Friedhof der NASL übrigens quasi selbst besuchen: Ab 1975 trat eine exakt gleichnamige Truppe gegen New York Cosmos und Co. an, ehe sich in der 82er-Saison ausstehende Spielergehälter zu einer unüberwindbaren finanziellen Belastung summierten. Die eigene Geschichte müsste also Warnung genug sein.

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Vor einigen Tagen ist mir ein Artikel der Online-Ausgabe der Tageszeitung „The Oregonian“ ins Auge gestochen. Dieser erhitzt die Gemüter der sportinteressierten Öffentlichkeit derart, dass bislang 115, oft sehr temperamentvolle Kommentare dazu abgegeben wurden. Es geht natürlich um Fußball. Aber gleichzeitig auch um Baseball.

Eine Sportart, so ur-amerikanisch wie Cadillac oder Bruce Springsteen. Eine Sportart, die durch ihr Wesen mit kurzen Aktionsphasen in Kombination mit der auch bei Fachleuten umstrittenen Designated-Hitter-Regel die jüngsten Steroid-Exzesse geradezu gefördert hat – und dessen ungeachtet bei vielen Anhängern nach wie vor ein ungeheures Gefühl von Nostalgie hervorruft. Eine Sportart, deren Publikum europäischen Vorurteilen nach die Innings genannten Spielabschnitte nur als willkommene Verdauungspausen zwischen Hot Dog und Popcorn betrachtet.

Vor allem aber ist Baseball eine Sportart, die nach über 100 Jahren professioneller Ausübung in Portland, Oregon vor dem Aus steht. Ab 2011 werden die momentan noch in der zweitklassigen USL aktiven Timbers in der Major League Soccer spielen. Der heimische PGE-Park soll bis dahin in eine moderne Arena umgebaut werden.  Für den derzeitigen Hauptmieter, die Triple-A-Baseballer der Portland Beavers, wird dann kein Platz mehr sein. Eine Ausweichmöglichkeit ist bislang nicht in Sicht.

Wo man sportliche Auf- und Abstiege nicht kennt, wo Teams seit jeher munter Besitzer und Standorte wechseln, ist so etwas vielleicht der natürliche sportpolitische Lauf der Dinge. Vom vermeintlichen Mädchenspiel Soccer aus dem eigenen Stadion gejagt zu werden, dürfte dennoch von vielen Bieber-Freunden als besonders demütigend empfunden werden. Abzuwarten bleibt, ob Fußball, das globale Phänomen, tatsächlich the next big thing im US-Sport darstellen wird. Wenn dem so sein sollte: Wieso haben dann sämtliche für die MLS neu erbauten Spielstätten eher deutsches Zweitligaformat?

Es sollte zudem nicht vergessen werden, dass selbst noch halbwegs im Saft stehende Weltstars wie Pele und the Kaiser trotz anfänglichem Hype den Niedergang der ersten Welle des Profifußballs in Nordamerika nicht verhindern konnten. Die Portland Timbers können sich auf dem Franchise-Friedhof der NASL übrigens quasi selber besuch – von 1975 bis 1982 trat eine exakt gleichnamige Truppe gegen New York Cosmos und Co. an. Das sollte eigentlich Warnung genug sein.


Mehr Geographie wagen

21. Januar 2010

Europa rückt enger zusammen. Brüssel z. B. liegt neuerdings ganz dicht an der Grenze zu Frankreich. Behaupten unter anderem die, die oder aber auch die. Nach dem Motto: “Die Agentur, die Agentur, die hat immer recht.”


Stadien in Gelsenkirchen (06): Südstadion

21. Januar 2010

Name: Südstadion
Adresse: Am Heidekamp, 45886 Gelsenkirchen-Ückendorf
Fassungsvermögen: 21.680 (1.680 überdachte Sitzplätze)
Heimatverein(e): SG Eintracht Gelsenkirchen
Zuschauerrekord: 17.000 (1966/67, Regionalliga West: SG Eintracht Gelsenkirchen – VfL Bochum 2:2)

Wie es der Name vermuten lässt, steht das drittgrößte noch existierende Stadion tief im Süden der Stadt. Dort verkörperte die SG Eintracht viele Jahre so etwas wie die Kronprinzessin im Gelsenkirchener Fußball. Ihre absolute Blütezeit erlebten die Rot-Blauen in den 60er und 70er Jahren.

In der Saison 1963/64 stieg die Sportgemeinde nach drei dramatischen Aufstiegsspielen gegen den Dortmunder SC 95 erstmals in die Regionalliga West auf. Gekickt wurde zunächst im Stadion am Südpark, ehe man 66/67 in das neue Südstadion übersiedelte. Insgesamt acht Spielzeiten lang durften so illustre Gegner wie der VfL Bochum oder Borussia Dortmund zu Punktspielen in Ückendorf begrüßt werden.

Vor der Saison 73/74 folgte das, was in der Fußballgeschichte selten von Erfolg gekrönt war: Die berühmt-berüchtigte “Bündelung der Kräfte”. Hochzeitspartner war der STV Horst-Emscher. Die einzige gemeinsame Regionalliga-Runde wurde im Horster Fürstenbergstadion absolviert und endete mit dem zweiten und wohl auch endgültigen Abstieg aus dem bezahlten Fußball. Die Unvernunft-Ehe hielt überdies nur fünf Jahre – 1978 gingen beide Vereine wieder getrennte Wege.

Das vorerst letzte, kleine Highlight erlebte der Haidekamp im Sommer 2004, als die heimische Eintracht im DFB-Pokal auf Verbandsebene gegen die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 antreten musste. Einige hundert Neugierige wurden Zeugen einer 1:6-Niederlage. Die schöne, aber baufällige Tribüne und die beeindruckenden Stehwälle sind heutzutage für den grauen Bezirksligaalltag natürlich deutlich überdimensioniert.

Teil 5: Sportplatz Gesamtschule Ückendorf
Teil 4: Bezirkssportanlage „Auf der Reihe“ (Rotthausen)
Teil 3: Stadion Lüttinghof (Hassel)
Teil 2: Fürstenbergstadion (Horst)
Teil 1: Bezirkssportanlage Oststraße (Erle)

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0 Out Of 3 Ain’t Bad

15. Januar 2010

Da mich momentan irgendwie keine wirklich aktuellen Themen umtreiben, grabe ich einfach mal olle Kamellen aus.

Im Frühjahr 2006, kurz vor dem Märchen vom Sommermärchen, blickt die Fußballwelt mal wieder gebannt nach Italien: Rekordmeister Juventus hatte es mit der Schiedsrichterbetreuung etwas übertrieben, der Zwangsabstieg drohte. Und bekanntermaßen musste die alte Dame tatsächlich zum ersten mal die Beletage verlassen. Hier von einer Hammermeldung zu sprechen, wäre also noch stark untertrieben.

Natürlich nahmen sich sich auch die Nachrichtenagenturen der Affäre an, zumal neben Juve auch andere Profivereine unter Manipulationsverdacht standen. Ob AC Florenz, Udinese Calcio oder Lazio Rom* – Elfmeter ohne Torwart für erfahrene Sportjournalisten. Zur unüberwindbaren Hürde mutierten allerdings die  Namen sämtlicher Zweitligisten, gegen die ebenfalls ermittelt wurde:

FC Arezzo, AC Crotone und SSC Avellino

Richtig wäre hingegen: AC Arezzo, FC Crotone und US Avellino. Null von drei.

Spiegel Online korrigierte seinen Text, nachdem sich ein wütender junger Mann den Frust in Form eines digitalen Leserbriefes von der Leber geschrieben hatte. In den digitalen Archiven zahlreicher anderer Medien wird die dreifache Fehlleistung aber noch immer einwandfrei dokumentiert. Exemplarisch seien hier mit RP Online und WELT ONLINE die namhaftesten genannt.

Wie konnte es dazu kommen? Man weiß es nicht. Hätte ich sowas von überhaupt keine Ahnung von der Serie B, würde ich vermutlich als erste Informationsquelle die Webseite der Lega Calcio ansteuern. Selbst die wirklich nicht immer fehlerfreie Wikipedia hält in diesem Fall die korrekten Detailinformationen bereit. Erst STRG+C und dann STRG+V, klappt ja sonst auch ganz gut.

Wer nun argumentieren möchte, die Vereinskürzel italienischer Clubs seien aber auch sowas von kompliziert, hat offenbar noch nie einen Waliser erlebt, der sich an der korrekten Aussprache der hierzulande oft verwendeten Firmierung “Spielvereinigung” versucht. Ess-pie-wie-dschidschi.

Stellt sich nun noch die Frage, ob diese Geschichte bei Meat Loaf auf Interesse stoßen würde. Wohl kaum, das schwache Herz des Texaners schlägt eher für Drittligisten aus englischen Hafenstädten. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass der singende Fleischkäse dem Text seines 77er Superhits jemals ein Update gönnen wird. Es wäre auch einfach zu schön gewesen:

Now don’t be sad (Don’t be sad)
‘Cause nil out of three ain’t bad

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*ist natürlich auch Unsinn, aber soll hier nicht das Thema sein

Links KW 01 2010

6. Januar 2010

Farewell 2009

2. Januar 2010

Und wieder geht ging ein Jahr. Oder auch nicht. Wie dem auch sei, nehmen wir diesen schnöden Jahreszahlwechsel doch einfach als willkommene Gelegenheit, auf die fußballerischen Highlights der vergangenen 365 Tage zurückzublicken.

Live-Spiel des Jahres:

War leider kein wirklich herausragendes dabei.

Zitat des Jahres:

Ist Ihnen aufgefallen, dass Piotr Trochowski beim Hamburger SV neuerdings auch Kommentare abgibt? [...] Der kann normalerweise keine zwei Sätze geradeaus sprechen, und jetzt spricht er über Fußballpolitik!

Uli Hoeneß

Der schönste Treffer:

Das 2:0 von Ángel Di María im EL-Spiel SL Benfica – AEK (den Ton bitte wegdenken).

Mannschaft des Jahres:

Hmmm, Barca vielleicht?

Der wertvollste Blog-Beitrag:

Wie JAKO anderen Leuten das letzte Trikot auszieht (allesaussersport.de)

Zum Abschluss noch ein paar selbstreferenzielle Fakten:

Der mit Abstand beliebteste Suchbegriff, um dieses Webangebot im weltweiten Datendschungel aufzuspüren ist “asi erich”. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob die Suchenden hier wirklich das finden, was sie sich von ihrer Recherche erhofft haben.

Die drei am häufigsten angeklickten Artikel:

Ich möchte mich hiermit bei allen Lesern für ihr Interesse bedanken und vielleicht noch den Schaafschützen-Text ans Herz legen. Einfach, weil ich da einiges an Arbeit reingesteckt habe.

Ansonsten: Frohes Neues!

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(ja, etwas versptätet…)



Gesamtschule Kampfbahn

22. Dezember 2009

Wo wir grade bei Schulen mit integrierten Sportstätten waren – diese spektakuläre Bildungseinrichtung ist sogar nach dem  ihr angeschlossenen Stadion benannt:

Stadium High SchoolFoto: Joe Mabel (GFDL-Lizenz)

Mit ihrem von der Architektur französischer Schlösser inspirierten Gebäude, der Lage direkt an einer Meerenge und nicht zuletzt aufgrund der imposanten Schüssel dürfte die “Stadium High School” nicht nur meiner Idealvorstellung der perfekten Schule ziemlich nahe kommen. OK, der 70er-Jahre-Betonbunker am Rande eines Industriegebiets und die Bundesjugendspiele in der örtlichen Bezirkssportanlage waren auch nicht so schlecht.

Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk? Stimmt, nicht ganz, aber ziemlich nah dran. Das 15.000 Zuschauer fassende  und schlicht “Stadium Bowl” genannte Stadion befindet sich in Tacoma im US-Bundesstaat Washington. Die Lehranstalt natürlich auch.

Um etwaige Off-Topic-Vorwürfe gar nicht erst aufkommen zu lassen: Auf dem Artificial Pitch der Multifunktionsarena wird auch der amerikanischsten aller Sportarten nachgegangen. Das war vermutlich nicht von Anfang an so geplant – die gelben Spielfeldmarkierungen für Soccer reichen an den Eckpunkten bis auf die Tartanbahn der Leichtathleten.

Viele weitere tolle Fotos gibt es bei flickr.

PS: Wer jetzt jetzt grade von einem Kenn-ich-doch-irgendwoher-Gefühl heimgesucht wird: Ja, die Schule war Hauptdrehort der Teenie-Schmonzette “10 Dinge, die ich an dir hasse” mit dem späteren Oscar-Preisträger Heath Ledger.

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Alles auf Rot: Standard vs. Salzburg

19. Dezember 2009

Jawoll, die gestrige Auslosung für die nächste Runde der Europa League hat ergeben: Standard darf rotes Tuch bei den *hüstel* roten Bullen spielen. Und, liebe Salzburger, damit ihr euch bei der Suche nach Infos zu eurem Eliminator  in spe nicht unnötig anstrengen müsst (Referrer sind was feines), gibt es hier alles Wissenswerte auf einen Blick.

Anschrift
Royal Standard de Liège
2, Rue de la Centrale
4200 Liège
Tel.: +32 4 2 52 21 22
Fax: +32 4 2 52 14 69

Offizielle Website: www.standard.be

Allgemeinwissen
Stamnummer: 16
Vereinsfarben: Rot und Weiß
Spitzname: Les Rouches (die Roten)

Standard spielt in der Saison 09/10 das insgesamt 91. Jahr in der höchsten belgischen Spielklasse – davon mittlerweile 86(!) hintereinander.

Geschichte in Stichworten
27.05.1898: Gründung als Standard FC Liège
1910: Umbenennung in Standard Club Liège
1923: Umbenennung in Royal Standard Club Liège
1973: Umbenennung in Royal Standard Liège
1996: Anschluss von RFC Seraing

Erfolge
Belgische Meisterschaft: (10) 1958, 1961, 1963, 1969, 1970, 1971, 1982, 1983, 2008, 2009
Belgischer Pokal: (5) 1954, 1966, 1967, 1981, 1993.

Stadion
Name: Stade Maurice Dufrasne (auch bekannt als “Sclessin”)
Kapazität: 26.659 Sitzplätze

Als Sahne Schlagobershäubchen noch zwei Spielberichte zum Anfixen:

Standard – Club Brügge 2:1 (September 2007)
Standard – Anderlecht 2:0 (April 2008)

Man sieht sich im Februar!

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